Typische Beschwerden in den Beinen, wie Spannungs- und Schweregefühl, Juckreiz und Schmerzen bis hin zu nächtlichen Wadenkrämpfen, sind häufig Symptome der sogenannten "chronisch venösen Insuffizienz". Hierunter versteht man eine Funktionsstörung unserer venösen Blutgefäße.
Bei Störungen des Blutrückflusses kommt es zwangsläufig zu Stauungen des Blutes in den Venen und in den vorgeschalteten Kapillaren. Vor allem, wenn die Gefäße bereits vorgeschädigt sind, bewirkt der ansteigende Druck einen Austritt von Flüssigkeit in das umliegende Gewebe: ein Ödem entsteht! Dies führt zu einer weiteren Schädigung der Venen, Kapillaren und des umliegenden Gewebes.
Pflanzliche Arzneimittel, die Buchweizen, Steinklee, Waldmeister oder Mäusedorn enthalten, können die Gefäße gegen den Austritt von Wasser "abdichten". Sie verbessern die Fließeigenschaften des Blutes und fördern den Rückstrom. Ginkgoblätterextrakte werden gegen Durchblutungsstörungen des Gehirns im Alter eingesetzt. Sie können die Gedächtnisleistung verbessern und wirken bei bestimmten Formen des Schwindels. Ginkgo soll in Form von Spezialextrakten in Fertigarzneimitteln angewandt werden. Arzneitees können Allergien auslösen. Nachgewiesenermaßen beugt Knoblauch der Arteriosklerose vor und wirkt leicht Blutdruck senkend.