Lein

Lein
Stammpflanze:
Linum usitatissimum aus der Familie der Linaceae
Verwendeter Pflanzenteil:
Samen
Wirk- und Inhaltsstoffe:
Quellstoffe, fettes Öl, cyanogene Glykoside
Anwendungsgebiete:
innerlich (Fertigarzneimittel):
Verstopfung, zur Stuhlerweichung bei Hämorrhoiden und in der Schwangerschaft, entzündliche Magen-Darm-Erkrankungen
Nebenwirkungen:
bei ausreichender Flüssigkeitszufuhr keine
Botanik:
Der Lein ist eine 20-160 cm hohe einjährige Pflanze. Der runde, manchmal verzweigten Stiel ist dicht mit wechselständig sitzenden, graugrünen, schmalen, dreinervigen und am Rand glatten Blätter besetzt. Oben und unten sind die Blätter fast stielförmig und kleiner als in der Mitte. An den Enden des Stengels bilden sich in der Blütezeit kleine blaue, selten auch weiße oder rote Blüten. Aus ihnen bilden sich nach einer kurzen Blütezeit (manchmal nur wenige Stunden) die Früchte, die etwa die Grösse einer Erbse erreichen. Diese enthalten die gelben bis braunen Samen.
Lein ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt. Er wird weltweit angebaut. Wild ist er nur selten, dann aber meist in der Nähe eines Anbaugebietes zu finden.
 
 
 
 
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