Hauterkrankungen, Quetschungen, Prellungen, Verstauchungen

 

Viele Arzneipflanzen werden äußerlich in Form von Salben, alkoholischen Tinkturen oder als wässriger Auszug zu Umschlägen und Waschungen verwendet. Manchmal finden auch Pflanzenbreie (Kataplasmen, z.B. mit Beinwell und Bockshornklee) Anwendung.

Typische Anwendungsgebiete auf der Haut sind Ekzeme, schlecht heilende oder nässende Wunden (Kamille), Furunkel oder verhärtete Hautstellen. Bei entzündlichen Hautkrankheiten, Entzündungen der Haut, Schleimhaut oder im Mund- und Rachenraum Pflanzen wie Schafgarbe, Ringelblume oder römische Kamille helfen. Aber auch bei stumpfen Verletzungen, bei Schwellungen nach Verstauchungen oder Knochenbrüchen können pflanzliche Arzneimittel, die zum Beispiel Johanniskraut oder Bergwohlverleih enthalten mit entzündungshemmender, abschwellender und heilungsfördernder Wirkung eingesetzt werden.

Einige Heilpflanzen dürfen nur äußerlich angewandt werden (Beinwell), andere werden innerlich eingesetzt, um eine äußerliche Wirkung zu erzielen (Borretsch-Öl).

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Apothekergarten
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