Harnwegserkrankungen

 

Nicht selten leiden Menschen, insbesondere Frauen, unter bakteriellen Infektionen der Harnwege. Häufig werden solche Entzündungen vernachlässigt und nehmen dann chronische Formen an. Ihre Behandlung gehört in die Hand eines Arztes.

In leichteren Fällen läßt sich die Infektion mit desinfizierend und/oder durchspülend wirkenden Arzneipflanzen wie zum Beispiel der Bärentraube, der dornigen Hauhechel oder dem Ackerschachtelhalm erfolgreich behandeln. Auch beim Auftreten von Harngries gibt es eine Reihe von Arzneipflanzen, wie zum Beispiel die Hängebirke, die echte Goldrute oder der Wacholder. In jedem sollten sie sich aber Rat in ihrer Apotheke holen.

Viele Männer ab ca. dem 45. Lebensjahr leiden an einer gutartigen Schwellung der Prostata, die u.a. durch hormonelle Veränderungen bedingt ist. Durch diese Erkrankung wird die Harnröhre eingeengt; es kommt zu unangenehmen Störungen beim Wasserlassen (nächtlicher Harndrang, Schmerzen, Restharn, Nachtropfen, etc.). Neben operativen Behandlungsmethoden werden bei leichten bis mittelschweren Fällen mit Erfolg pflanzliche Arzneimittel eingesetzt, die zum Nachlassen der Symptome führen. Anwendung finden Extrakte aus Brennesselwurzel und Kürbissamen.

 
 
 
 
 
 

Apothekergarten
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