Nervosität, Einschlafstörungen, depressive Vestimmungen

 

Pflanzliche Beruhigungsmittel erfreuen sich bei der Behandlung von Unruhezuständen, Konzentrationsstörungen oder auch nervös bedingten Einschlafstörungen zunehmend großer Beliebtheit. Sie führen weder zu Abhängigkeit noch sind ernsthafte Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten zu befürchten. Vielfach werden sie deshalb chemisch-synthetischen Beruhigungsmitteln vorgezogen.

Werden geeignete Heilpflanzen sinnvoll miteinander kombiniert, so können sie sich in ihrer Wirkung ergänzen und die Beschwerden von verschiedenen Seiten her angehen. So ist die Kombination von Baldrian und Hopfen altbewährt und heute medizinisch allgemein anerkannt. Beide wirken beruhigend und einschlaffördernd. Die Melisse enthält darüber hinaus Stoffe mit krampflösenden Eigenschaften, die sich bei nervösen Magen-Darm-Beschwerden als günstig erweisen. Des weiteren haben auch die Passionsblume und der Lavendel eine ähnliche Wirkung. Auch dem Hafer wird in der Volksmedizin eine solche Wirkung nachgesagt, diese ist jedoch bis heute nicht allgemein-medizinisch nachgewiesen.

Bei leichten bis mittelschweren Depressionen helfen Tees oder andere Präparate aus Johanniskraut.

 
 
 
 
 
 
 
 

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